Was ist ein Geometer?

Im 19. Jahrhundert wurden die mit der Landvermessung beauftragten Ingenieure Geometer genannt. Im Sprachgebrauch hat sich das Wort Geometer noch etwa bis in die 1950 Jahre erhalten. In der heutigen jüngeren Generation kennt aber kaum noch jemand diesen Ausdruck.

 

 

In der Landesvermessung, Kataster- und Bauvermessung hat ein Vermessungsingenieur vor allem mit der Erfassung von geometrischen Größen an der Erdoberfläche und der Übertragung von Grundstücks- und Bauwerksgrenzen von der Planung in die Natur (Absteckung) zu tun. Vermessungsingenieure sind bei der Vorbereitung von Bebauungsplänen für Hoch- und Tiefbau beteiligt und erstellen die Planunterlagen hierzu. Werden dabei Grundstücke geteilt oder zusammengelegt oder ihre Grenzen festgestellt, berührt dieser Aufgabenbereich das Kataster.

Ein mit besonderen Rechten ausgestatteter Geodät (Oberbegriff für Berufe im Vermessungswesen) ist in Deutschland der Öffentlich bestellte Vermessungsingenieur (ÖbVI). Dieser ist befugt, amtliche Grundstücksvermessungen durchzuführen und die entsprechenden Protokolle - Grenzniederschriften - zu beglaubigen.

 

Aus Hand- und Lehr-Buch der Feldmeßkunst für Trigonometer ... Band 1 - 1824

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Quelle: Internet - Wikipedia