Planung - Museum


06. September 2019

Weil laut § 35 des BauGB im Außenbereich keine fest installierten Informationstafeln zulässig sind - " ... haben keinen Bezug zum Bodenertrag in der Landwirtschaft", -  sollen nun die Infotafeln auf fahrbaren alten Ackergeräten montiert werden, um diese temporär abstellen zu können.

(Text nur symbolisch, - Entwurf für einen Pressebericht - Suche nach antiken Ackergeräten)

Der § 35 ist überholungsbedürftig; über Flurbereinigung und Landvermessung sollte gerade im Außenbereich berichtet werden können, - Kultur, Geschichte, Bildung!


02. November 2018 - Neuigkeiten zum Museumsraum!

Der Bau eines festen Gebäudes für ein kleines Museum am Radweg der Bocholter Aa wird wohl nicht verwirklicht werden können. Stattdessen schlägt der Vorstand der IG Geometerpfad jetzt die Herrichtung eines Museumsraumes auf einem Drehschemel-Anhänger (Tieflader) als "mobiles Museum" vor. Damit kann zu Schulen oder auch Veranstaltungen gefahren werden, um vor Ort sowohl über die Geschichte der Geodäsie zu informieren, als auch praktische Vermessungskunde betreiben - nach dem Motto: "Wir bringen das Museum zu den Besuchern"!


Ursprüngliche Planung - ein festes Gebäude als Ausstellungsraum - kommt nicht zur Ausführung (Außenbereich)!


24. Januar 2018 - Düsseldorf, Flughafenstraße 103 / Ed. Züblin AG, Bereich Düsseldorf

Schenkung Vermessungsgeräte

- Übergabe Zeiss Tachymeter ELTA 4 mit Feldrechner REC 500 und Zubehör zur Verwendung für das gepl. Museum "Flurbereinigung und Landvermessung".

Links: Klaus Krampe (Fa. Züblin); rechts: Theo Besseling (Interessengemeinschaft Geometerpfad).

Das Gerät war von 1988 bis 2000 im Einsatz - u.a. auf den Großbaustellen LVM Bürogebäude in Münster, Tunnelbauwerk U-Bahn Los 3.5H Düsseldorf, Bürogebäude Russisches Handelszentrum Düsseldorf, Einkaufszentrum ECE Hamm, Einkaufszentrum CENTRO Oberhausen etc.


24. Januar 2018                                          

Bild links: Fa. Herzog - Systemhaus (Vermessungsgeräte), Düsseldorf

Bild rechts: Auf dem Gelände des ehemaligen Katasteramtes in Herne

                                                               


Bauunternehmer Franz Groß-Bölting - Bildmitte -, aus Rhedebrügge, Stifter des historischen Meßgerätes "Kippregel" der Marke Gurley Alidade

 

31. Januar 2018 - Überreichung einer Vermessungsausausrüstung Zeiss ELTA S10 sowie drei Stative und eine Crelle`sche Rechentafel von 1907 / Nachdruck 1930 - zur Verwendung für die Interessengemeinschaft  Geometerpfad.

Links: Herr Overhoff - Bezirksregierung Münster -  Abteilung Ländliche Entwicklung Coesfeld; rechts Theo Besseling - Interessengemeinschaft Geometerpfad

 

Neueste Exponate


22. Januar 2018 - Exponate für den Ausstellungsraum: Kreuzscheibe zur Bestimmung von rechten Winkeln an Hanglagen (ca. 1850), Winkeltrommel  (ca. 1880)

29. September 2017 - am Katasteramt in Herne; von links: Fachbereichsleiter Dipl. Ing. Günter Fürtges, Vermessungsgehilfe Dietmar Köhler, Außendienstleiter Dipl. Ing. Jens Grebenstein

- das Vermessungs- und Katasteramt Herne überläßt der IG Geometerpfad einen höhenverstellbaren Signalmast,  Nivellierlatten, Fluchtstäbe etc. und einen Polar-Koordinator für das gepl. Museum.

- Günter Fürtges:"Wenn der Geometerpfad mit seinen Einrichtungen fertiggestellt ist, unternimmt die Katasterbehörde Herne einen Betriebsausflug zu dieser Stätte, um die alten Sachen wiederzusehen".

06. Oktober 2017 - "Ruthenbank" schon fertig!

In der Schreinerei Bernfried Rottstegge, Krommert, wurde jetzt die Sitzgruppe "Ruthenbank" schon fertiggestellt.

Tisch und Bank sind 3,766 m lang, das entspricht exakt einer "Preußischen Ruthe". (Zum 01. Januar 1872, also vor 145 Jahren, wurde in Deutschland das Meter als verbindliches Längenmaß eingeführt).

23.10.2017 - Werkstatt bei Werner Schulten in Rhedebrügge - die vom Katasteramt Herne erhaltenen alten Fluchtstäbe wurden auf das Ruthenmaß sieben Fuß (2,25m) verlängert (hohe Signalstangen). Die farbliche Unterteilung ist dezimal erfolgt - Zehntel-Ruthe = 0,375m.

9. März 2017 - Heimatverein Raesfeld und Interessengemeinschaft Geometerpfad;

Besichtigung Vermessungstechnisches Museum in Dortmund

06. September 2017,

Rolf Kühnel, Jahrgang 1941, Vermessungsingenieur,

Gemen, übergibt der Interessengemeinschaft Geometerpfad Fachbücher, Zeichenvorschriften, Logarithmentafeln, Prisma - Doppelpentagon und selbstprogrammierte vermessungstechnische Rechenprogramme MS-Dos bis XP usw. zu Eigentum.

Nachbau Römischer Meßgeräte Winkelkreuz und Groma durch Bauunternehmer i.R. Werner Schulten, Rhedebrügge

13. November 2017

 

Reisenivellier mit Seitenfeintrieb der

Fa. R. Reiss, Liebenwerda

- gestiftet durch Olaf Hübers, Bocholt

Amt Marbeck-Raesfeld / altes Nivelliergerät

Kurzinformation zu den am 02. März 2017  gebrachten Gerätschaften; - Nivellier - Meßlatte - Stativ

 

Das Nivelliergerät war bei der Amtsverwaltung Marbeck-Raesfeld in Gebrauch gewesen. Ab 1966 wurde zwar nur gelegentlich hiermit gearbeitet. Durch die Kommunalreform 1969 wurde das Amt aufgelöst und die einzelnen selbständigen Gemeinden mit der Stadt Borken verschmolzen. Lediglich die Gemeinde Raesfeld blieb selbständig. Bei der Stadt Borken wurde das Nivelliergerät lediglich für kleinere Geländeaufnahmen im Rahmen der Stadtplanung eingesetzt. Dies geschah nur noch wenige Jahre.

Zum Nivelliergerät: Dieses erzeugt ein auf den Kopf gestelltes Bild. Das hat zur Folge, dass auch die Messlatte "auf dem Kopf stehende" Zahlen aufweisen musste. Hierdurch konnten die Höhenangaben, für das Auge wie gewohnt, abgelesen werden. Die Aufstellung des Stativ`s erfolgte in der Art, dass die obere Befestigungsplatte "per Auge" horizontal erschien. Mit Hilfe der eingebauten Libelle konnte dann das Gerät fein eingestellt werden. Hierzu mußten aber viele Drehungen des Gerätes und Neujustieren vorgenommen werden, bevor die Arbeit losgehen konnte.


Im Umfeld dieser Eiche sollen Filmaufnahmen über frühere Vermessungsmethoden mit dem Meßtisch und der Kippregel zur Erstellung des Meßtischblattes im Maßstab 1:25.000 - 1840er Jahre - erfolgen..



Margret Bonhoff, Gründungsmitglied der Interessengemeinschaft Geometerpfad e.V,  ist am 29.08.2017 verstorben. Wir werden Margret ein ehrendes Andenken bewahren!

(Margret war von der Idee zur Erstellung eines kleinen Museums mit Exponaten aus dem Vermessungsfach sehr begeistert)


Sammlerstücke für das Museum

Sammlung historischer Geräte

24. AUGUST 2016,

eine auf Hochglanz polierte und funktionsfähige Schreibmaschine stellt Reinhard Kipp, Raesfeld, als Dauerleihgabe zur Verfügung

Neue Dauerleihgabe erhalten am 04. Februar 2016;

"Matrizendrucker" von Werner Koop, Hagenstiege 14, Gemen

Die frühere Verkopplung in Grütlohn und Westenborken

Flurbereinigung Rhedebrügge/Krommert

Nachrichten allgemein

Messung mit Feldzirkel


Historisches Meßgerät auf dem Geometerpfad

Uralte Sage - Paradies und Hölle - in Rhedebrügge

Geometerpfad - vorbei an "Paradies und Hölle"

                                Zwischen Paradies und Hölle Rastplatz eingerichtet  (Pressebericht-24. April 2010)

Rhedebrügge. Mitglieder der Kameradschaft ehemaliger Soldaten Rhedebrügge und Umgebung errichteten rechtzeitig zu Beginn der Radfahrsaison am 1. Mai einen Rastplatz mit Tisch und Bänken an dem neuen Radwanderweg entlang der Bocholter Aa. Die Idee dazu hatte Christiana Nienhaus, die bei einer Radtour festgestellt hatte, dass es wohl in Hoxfeld und dann wieder in Altrhede Rastmöglichkeiten gibt, aber nicht auf dem Gebiet von Rhedebrügge. Sofort kam dann Mitgliedern der Kameradschaft der Gedanke, anlässlich des 100-jährigen Bestehens im Jahr 2009, als Erinnerung diesen Rastplatz zu schaffen.

Die Idyllische Stelle im lichten Wald am Weg "Zum Brook" in Rhedebrügge, wo der Mengering-Rümping-Honselbach in die Bocholter Aa mündet und eine Holzbrücke dem Wanderer die Überquerung des Baches ermöglicht, verbindet sich auch mit "Sagen" aus der Landgemeinde. Denn ca. 400m östlich dieser Raststelle befindet sich das "Paradies" und ca. 200m westlich die "Hölle". Informationstafeln zu diesen Sagen sollen noch erstellt werden. Zudem markiert dieser Kreuzungspunkt die Grenze zwischen den beiden Schützenvereinsbezirken Eschriege und St. Hubertus Rhedebrügge.     An dieser Stelle wird gebeten, dass jeder Rastsuchende stets an eine saubere Umwelt denken soll, denn anstatt Mülleimer wird noch ein kleiner Hinweis angebracht "Müll fährt mit". Der Arbeitseinsatz wurde von Ludger und Werner Steggemann sowie von Norbert Steggemann mit Sohn Daniel durchgeführt.

Alois Nienhaus, Vorsitzender der Kameradschaft - Telefon: 0176 / 5305 6454

Altes Foto - allgemein